Die Geschichte

Mit der Eröffnung der Simplonlinie im Jahr 1906 siedelten sich der Zoll und somit auch die international tätigen Speditionsfirmen, für die italienischen Formalitäten in Domodossola und für die schweizerischen Abfertigungen in Brig, an.


  • Simploneisenbahntunnel

    Die 1898-1905 und 1912-1921 erbauten Einspurröhren des Simplontunnels stellten bis Ende 1970 mit 19.8 km weltweit die längsten Gebrigstunnels dar. Zusammen mit dem 2007 fertiggestellten Lötschberg-Basistunnel bildet der Simplontunnel die westliche Achse des schweizerischen NEAT- bzw. Alptransit-Konzepts.

    Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreiben seit Jahren einen Autoverlad von Brig im Kanton Wallis (Schweiz) nach Iselle di Trasquera in der Region Piemont (Italien).

  • Simplonpassstrasse

    Der Simplonpass oder kurz Simplon ist ein Strassenpass in den Walliser Alpen und gehört zur Schweizerischen Nationalstrasse N9. Er verbindet auf einer Scheitelhöhe von 2005 m.ü.M. das Rhonetal mit dem Ossolatal.

    Mitte des 17. Jahrhunderts wurde der Pass vom Inhaber des Salzmonopols, Kaspar Jodok von Stockalper, ausgebaut. Er baute diesseits und jenseits des Passes sogenannte „Lagerhäuser“ und transportierte seine Waren mit Maultieren. Er kann als erster international tätiger Spediteur am Simplon bezeichnet werden.

    Der Simplonpass bekam seine überregionale Bedeutung erst, nachdem Napoleon I zwischen 1801 – 1805 eine befestigte Strasse bauen liess, um seine Artillerie in den Süden bringen zu können.

    Die Passstrasse ist heute gut ausgebaut, mit bis 40 t Last befahrbar und das ganze Jahr offen. Das ASTRA erhöht mit baulichen Massnahmen kontinuierlich die Sicherheit der Transportteilnehmer. Der Anschluss der Rhonetalautobahn ans schweizerische Autobahnnetz schreitet voran. In den kommenden Jahren sind Eröffnungen von weiteren Teilstücken in Planung.

  • 1973 Gründung TRANSBRIG AG

    Sie wurde 1973 von der Tessiner Familie Viganò-Omini gegründet und ist eine Nachfolgefirma der internationalen Speditionsfirma Ambrosoli & Villa und Villa Brigue. Ab der Eröffnung des Simplontunnels 1906 bis 1980 betrieb man ausschliesslich Eisenbahnverkehre mit den dazu gehörenden Lager- und Zollfreilagergeschäften. Heute kommt immer mehr der Strassenverkehr dazu und das Wirkungsfeld hat sich demzufolge von Brig nach Gondo verlagert.

    Heute wird der Strassenverkehr in Gondo und in Brig abgewickelt und der internationale Güterbahnverkehr im schweizerisch-italienischen Grenzbahnhof Domo II in Beura Cardezza (VB).